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Zentrum für Medizinische Ethik e. V.

 

Das Zentrum für Medizinische Ethik wurde 1986 als gemeinnütziger Verein von Professoren der Ruhr-Universität Bochum gegründet.

Seine Aufgaben sind Forschung, Lehre, Publikation und Dokumentation in der angewandten und biomedizinischen Ethik.

Interdisziplinäre und internationale Fragestellungen sowie die Entwicklung konkreter Hilfsmittel für Forschung, Klinik und Praxis bilden einen besonderen Schwerpunkt.

 

Institut für Medizinische Ethik und Geschichte der Medizin

 

Die Website des Institut für Medizinische Ethik und Geschichte der Medizin finden Sie unter www.ruhr-uni-bochum.de/malakow/.

In Kooperation mit dem Zentrum für Medizinische Ethik veranstaltet das Institut für Medizinische Ethik und Geschichte der Medizin regelmäßige Vorträge zu medizinethischen Themen. Interessenten sind herzlich eingeladen. Informationen über die Vortragsreihe finden Sie hier

 

25-jähriges Jubiläum des Zentrums für Medizinische Ethik Podiumsdiskussion: Freie Selbstbestimmung am Lebensende? 27. April 2011

 

25 Jahre Zentrum für Medizinische EthikSeit 25 Jahren packt das Zentrum für Medizinische Ethik (ZME) e.V. an der Ruhr-Universität Bochum "heiße Eisen" an: Ob Sterbehilfe, Patientenverfügung, Gentechnik oder Handlungsmöglichkeiten im Falle einer Pandemie. Das ZME war die erste interdisziplinäre Diskussionsplattform für medizinethische Themen in Deutschland und gab häufig Denkanstöße für die aktuelle Debatte. Fast 200 Publikationen umfasst inzwischen die vom ZME herausgegebene Reihe "Medizinethische Materialien". Am 27. April 2011 begeht das Zentrum sein Jubiläum mit einem Vortrag und anschließender Podiumsdiskussion zum Thema "Freie Selbstbestimmung am Lebensende?" (ab 16.30 Uhr, RUB-Veranstaltungszentrum, Saal 3). Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

 
Veranstaltung als Videoaufzeichnung

Video des 25-jährigen Jubiläums des Zentrums für Medizinische Ethik am 27.04.2011

Fotos der Veranstaltung
Foto 1
Prof. Dr. Dr. Jochen Vollmann
Foto 2
Rektor Prof. Dr. Dr. h.c. Elmar W. Weiler
Foto 3
Prof. Dr. Ruth Rissing-van Saan
Foto 4
Prof. Dr. Michael Zenz
Foto 5
Prof. Dr. Dr. h.c. Margot Käßmann
Foto 6
Dr. Jan Schildmann, M.A.
Foto 7 Foto 8 Foto 9 Foto 10
 

Bochumer Zentrum für Medizinische Ethik publiziert 15 Aufsätze vom Vater der Bioethik.

 

80 Jahre lang war es still um den Vater der Bioethik - dem evangelischen Pastor Fritz Jahr in Halle an der Saale - der 1927 erstmals den Begriff  der 'Bioethik' formulierte. Schon 2007 widmete sich der Mitbegründer des Zentrums für Medizinische Ethik, Professor Hans-Martin Sass, in einer Publikation in den Medizinethischen Materialien dem bioethischen Imperativ Fritz Jahr´s. Aktuell erschien nun eine Edition von 15 Aufsätzen Fritz Jahrs, welche die bioethische  Diskussion historisch und konzeptionell erweitern soll. Weiterhin ermöglicht die Auseinandersetzung mit den Aufsätzen einen kritischen Blick auf die US-amerikanische Bio- und Medizinethik, welche bisher die wissenschaftliche Diskussion in Deutschland prägen.

Das in den Medizinethischen Materialien erschienene Heft MM 187 "Aufsätze zur Bioethik 1927-1938. Fritz Jahr" bietet eine Übersicht über die von Jahr beschriebenen ethischen Beziehungen des Menschen zu Tier und Pflanze und anderen relevanten bioethischen Beiträgen mit ethischen, umweltethischen und theologischen Schwerpunkten aus heute schwer zugänglichen und wenig bekannten Zeitschriften.

Zugleich wurde in den Medizinethischen Materialien auch eine englische Übersetzung der 15 Jahr Aufsätze als "Selected Essays in Bioethics.1927-1934. Fritz Jahr" veröffentlicht. Die deutsche und die englische Edition enthalten je eine Bibliographie der inzwischen bekannten Schriften von Jahr, eine Aufstellung zur aktuellen Literatur über Fritz Jahr mit Beiträgen aus Argentinien, Brasilien, Chile, Kroatien, Russland, Singapur und Taiwan sowie kurze Nachworte von Professor Sass.   

 

 

Bundesgerichtshof stärkt das Recht auf Selbstbestimmung am Lebensende

 

Der Bundesgerichtshof hat mit seiner Entscheidung vom 25.06.2010 das Patientenrecht auf Selbstbestimmung am Lebensende gestärkt. Das Urteil (Az. 2 StR 454/09) in gedruckter Form finden Sie auf der Internetseite des Bundesgerichtshof unter Entscheidungen.

 

 

Patientenverfügung aktuell

 

Der Deutsche Bundestag hat am 18.Juli 2009 ein neues Gesetz zum Umgang mit Patientenverfügungen beschlossen. Es soll zu einer Rechtssicherheit auf Seiten der Patienten/Patientinnen beitragen.

Aus diesem aktuellen Anlass können Sie hier hier das "Vorsorgepaket Patientenverfügung" (Arbeitsbuch Die persönliche Patientenverfügung + 2 Formulare: Patientenverfügung und Gesundheitsvollmacht sowie Leben und Sterben in Gottes Hand) zum Sonderpreis von 10 Euro bestellen.

Anlässlich des neuen Gesetzes ist in der Reihe der Medizinethischen Materialien eine aktualisierte Neuauflage des Heftes 176 von Prof. Lohmann erschienen. Das Heft Informed Consent und Ersatzmöglichkeiten bei Einwilligungsunfähigkeit in Deutschland - Ein Überblick dískutiert die langjährigen ethisch-rechtlichen Diskussionen und beschreibt die Lage nach der Verabschiedung eines Gesetzes über Patientenverfügung durch den Deutschen Bundestag. Hier können Sie das Heft bestellen.

 

 

Medizinethische Materialien

 
Heft 189: Vollmann, Jochen (Hg.) ; Kohnen, Tanja; Stotz , Tatjana (Mitarbeit): Freie Selbstbestimmung am Lebensende? 25 Jahre Zentrum für Medizinische Ethik Bochum 1986 - 2011. Juli 2011
 
Heft 188: Sass, Hans-Martin: Essays in Bioethics and Ethics 1927 - 1947 Fritz Jahr. Mai 2011
 
Heft 187: Jahr, Fritz: Aufsätze zur Bioethik 1927-1938 Fritz Jahr. Nachwort und Nachweise von Hans-Martin Sass. Dezember 2010.Dezember 2010
 
Heft 186: Jahr, Fritz: Selected Essays in Bioethics 1927-1934 Fritz Jahr. Postscript and References by Hans-Martin Sass. November 2010.November 2010
 
Heft 185: Kielstein, Rita; May, Arnd T.; Sass, Hans-Martin: Die persönliche Patientenverfügung. Ein Arbeitsbuch zur Vorbereitung mit Bausteinen und Modellen. Siebte überarbeitete und erweiterte Auflage.September 2010
 
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